Berufe im Justizvollzug

Wir suchen motivierte und engagierte Persönlichkeiten ... z.B. für den nächsten Ausbildungslehrgang zur Justizvollzugsbeamtin / zum Justizvollzugsbeamten (mittlerer Dienst). Eine Initiativbewerbung ist jederzeit möglich. 


Gehobener Vollzugs- und Verwaltungsdienst (Diplom-Verwaltungswirt/in)

Die Beamtinnen und Beamten des gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienstes gehören zu den Führungskräften im mittleren Management einer Justizvollzugseinrichtung. Ihnen obliegt überwiegend die Leitung der einzelnen Vollzugs- und Verwaltungsbereiche, die sie regelmäßig selbständig und eigenverantwortlich ausüben. Sie sind unmittelbare Führungskräfte und Vorgesetzte der den Abteilungen zugeordneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des mittleren Dienstes.

Tätigkeitsbereiche 

Die Aufgaben des gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienstes sind breit gefächert. Der Einsatz erfolgt insbesondere in folgenden Aufgabengebieten: 

Im Bereich Personal und Service obliegt Ihnen die Bearbeitung der Personalangelegenheiten aller Bediensteten der Justizvollzugsanstalt.

Als Leiter/in der Abteilung Haushalt und Beschaffung sind Sie verantwortlich für die Verwaltung der Haushaltsmittel der Justizvollzugsanstalt und sorgen für die Bereitstellung aller erforderlichen Versorgungsgüter und Verbrauchsmittel. Sie sind zuständig für die Versorgung der Gefangenen und die Bewirtschaftung der Anstalt, schreiben Beschaffungen oder Dienstleistungen aus, organisieren die Versorgungsabläufe und führen das Ihnen zugeordnete Personal. 

Im Bereich Arbeit und Versorgung sorgen Sie für die Beschäftigung der Gefangenen und wirken bei der Planung und Entwicklung von beruflichen und arbeitstherapeutischen Maßnahmen mit. Sie akquirieren Aufträge und beschaffen Maschinen und Geräte. Sie sind Vorgesetzte/r des Personals in den Arbeits- und Versorgungsbetrieben. 

Die Leitung der Bauverwaltung organisiert und veranlasst alle Baumaßnahmen in der Vollzugsanstalt. Sie sind Bindeglied zwischen der Anstaltsleitung und den Bauausführenden. Sie wirken bei der Planung mit, koordinieren Projekte und Bauphasen, regeln Sicherheitsbelange und sind Ansprechpartner/in für alle am Bau Beteiligten. 

Als Leiter/in Sicherheit- und Ordnung sind Sie zuständig für die Entwicklung, Umsetzung und Fortschreibung der Sicherheitskonzeption der jeweiligen Justizvollzugsanstalt. Sie sind für die Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in den Justizvollzugsanstalten verantwortlich und treffen die hierfür erforderlichen Maßnahmen in enger Absprache mit der Anstaltsleitung. 

Als Vollzugsabteilungsleiter/in sind Sie verantwortlich für die Organisation einer Vollzugsabteilung mit ca. 80 Gefangenen, deren Behandlung, Versorgung und Beaufsichtigung sowie die Sicherheit und Ordnung im Bereich. In dieser Funktion sind Sie u. a. zuständig für die Erstellung und Fortschreibung der Vollzugs- und Eingliederungsplanung für die einzelnen Gefangenen (Behandlungs- und Betreuungsmaßnahmen der Gefangenen, Arbeitsplatzzuweisung, Freizeitmaßnahmen). Sie treffen die Entscheidung über Verlegung von Gefangenen und die Genehmigung von vollzugsöffnenden Maßnahmen. Sie sind verantwortlich für Stellungnahmen zu Gnadenverfahren und zur Aussetzung von Strafresten.

Wie werde ich Beamtin oder Beamter des gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienstes? 

Die Befähigung für die Laufbahn des gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten des Landes Brandenburg wird durch Ableistung eines Vorbereitungsdienstes und das Bestehen einer Laufbahnprüfung erworben. Die Einstellung in den Vorbereitungsdienst erfolgt unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf als „Regierungsinspektoranwärterin“ oder „Regierungsinspektoranwärter“. 

Der Vorbereitungsdienst dauert in der Regel 3 Jahre und besteht aus fachwissenschaftlichen und fachpraktischen Studienzeiten von jeweils 18 Monaten. 

Die fachwissenschaftlichen Studienzeiten werden an der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen in Bad Münstereifel im Studiengang Strafvollzug abgeleistet. Die fachpraktischen Studienzeiten finden an mindestens zwei verschiedenen Justizvollzugsanstalten des Landes Brandenburg statt.

Ausbildungsinhalte des Studiums sind insbesondere

  • Vollzugsrecht,
  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Vollzugsverwaltungsrecht,
  • Kriminologie und Psychologie,
  • Haushaltsrecht,
  • Beamten- und Tarifrecht und
  • Staats- und Verwaltungsrecht.

Der Studiengang endet mit einer schriftlichen und mündlichen Laufbahnprüfung und dem Fachhochschulabschluss  „Diplom-Verwaltungswirt/in".

Einstellungsvoraussetzungen 

In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer

  • die gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt:
    • Sie sind Deutsche/r im Sinne des Art. 116 GG oder besitzen die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union;
    • Sie bieten die Gewähr dafür, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten,
    • Sie haben am Einstellungstag das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet (gilt nicht für Inhaber eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheines und in den Fällen des § 7 Absatz 2 des Soldatenversorgungsgesetzes);
  • grundsätzlich nicht vorbestraft ist und gegen den kein gerichtliches Straf- bzw. Ermittlungsverfahren anhängig ist,
  • in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt,
  • eine zum Hochschulstudium berechtigende Schulbildung oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzt,
  • nach einem Eignungsfeststellungsverfahren aufgrund von Kenntnissen, Fähigkeiten und persönlichen Eigenschaften  für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst des gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienstes im Land Brandenburg geeignet erscheint,
  • die gesundheitliche Eignung durch ein amtsärztliches Gutachten nachgewiesen hat. 

Bewerbungs- und Eignungsfeststellungsverfahren

Vor der Entscheidung über die Zulassung zur Ausbildung wird in einem Eignungsfeststellungsverfahren festgestellt, ob die Bewerberinnen und Bewerber aufgrund ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und persönlichen Eigenschaften für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst des gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienstes im Land Brandenburg geeignet sind. 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an das

Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
Referat III.1
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam.

und fügen dieser folgende Unterlagen bei: 

  • Lebenslauf,
  • Kopie des  Zeugnisses über den Erwerb der Fachhochschulreife oder eines gleichwertigen Bildungsstandes sowie sonstiger Schulabschlusszeugnisse,
  • Nachweise über etwaige berufliche Tätigkeiten und Prüfungen seit der Beendigung des Schulverhältnisses und
  • bei Minderjährigen die Einwilligung der gesetzlichen Vertretung. 

Einstellungen erfolgen jeweils zum 1. August eines Kalenderjahres. Für die Jahre 2019 und 2020 ist die Einstellung von jeweils 3 Anwärterinnen oder Anwärtern vorgesehen. 

Die Unterlagen von Bewerberinnen und Bewerbern, deren Einstellung in Aussicht genommen ist, werden vor der Einstellung der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen in Bad Münstereifel zur Feststellung der Zugangsvoraussetzungen als ordentliche Studierende zugeleitet.

Besoldung und Beförderungsmöglichkeiten

Während Ihrer Ausbildung erhalten Sie als Regierungsinspektoranwärter/in Anwärterbezüge.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Internetseite der Zentralen Bezügestelle des Landes Brandenburg mit Bezügerechner eines externen Anbieters zur Verfügung. 

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung ist bei persönlicher Eignung eine Einstellung als Regierungsinspektor/in (Besoldungsgruppe A 9) im Beamtenverhältnis auf Probe vorgesehen.

Nachdem Sie sich im Anschluss an den Vorbereitungsdienst in einer dreijährigen Probezeit bewährt haben, erfolgt die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

In der Laufbahn des gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienstes gibt es 5 Besoldungsgruppen:

Regierungsinspektor/in
Besoldungsgruppe A 9

Regierungsoberinspektor/in
Besoldungsgruppe A 10

Regierungsamtfrau/Regierungsamtmann
Besoldungsgruppe A 11

Regierungsamtsrätin/Regierungsamtsrat
Besoldungsgruppe A 12 

Regierungsoberamtsrätin/Regierungsoberamtsrat
Besoldungsgruppe A 13 

Wo kann ich mich informieren? 

Für weitere Fragen stehen Ihnen in der Fachabteilung des Ministeriums Frau Ehlers (0331-866 3312) und Frau Solbach (0331 866 3311) gerne zur Verfügung.

Krankenpflegedienst bei den Justizvollzugsanstalten

Während einer  Inhaftierung ruht nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches V der Leistungsanspruch gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung. Allerdings haben die Gefangenen nach § 74 Brandenburgisches Justizvollzugsgesetz einen Anspruch auf notwendige, ausreichende und zweckmäßige medizinische Leistungen unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und unter Berücksichtigung des allgemeinen Standards der gesetzlichen Krankenversicherung.

Auf dieser Grundlage stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenpflegedienstes bei den Justizvollzugsanstalten in Zusammenarbeit mit Vollzugs- und externen Vertragsärzten die medizinische Versorgung der Gefangenen sicher.

Dies geschieht in besonderen Bereichen der Justizvollzugsanstalten, die in Funktion und Ausstattung mit allgemeinmedizinischen Arztpraxen vergleichbar sind.

Die Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel verfügt darüber hinaus über eine Krankenabteilung, die neben einer somatischen Abteilung auch eine psychiatrische Abteilung beinhaltet. Daneben betreibt die Anstalt eine Bettenstation im Städtischen Klinikum Brandenburg. Insgesamt verfügt die Krankenabteilung über 28 Betten intern und 6 Betten extern. In der Krankenabteilung sowie der externen Bettenstation werden erwachsene Männer und Frauen aus allen Anstalten des Landes Brandenburg behandelt.

Die Tätigkeit des Krankenpflegedienstes umfasst insbesondere:

  • die medizinische Betreuung inhaftierter männlicher und weiblicher Personen im ambulanten, in der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel auch im stationären Bereich
  • Unterstützung der Anstalts- oder Vertragsarzte bei der Behandlung der Gefangenen
  • Begleitung und Dokumentation der ärztlichen Sprechstunden
  • Umsetzung ärztlicher Anordnungen
  • Organisation der Ausgabe der ärztlich Medikamente und medizinischen Maßnahmen
  • Organisation und Vorbereitung von Vorstellungen von Gefangenen zur Behandlung außerhalb der Anstalt sowie Verlegungen von Gefangenen in Justizvollzugs- bzw. Fachkrankenhäusern
  • Beschaffung und Aufbewahrung von Arzneimitteln, des medizinischen Instrumentariums, von medizinisch-technischen Geräten sowie Verbrauchsmaterial
  • Organisation und Überwachung der Desinfektions-, Sterilisations- und Reinigungsarbeiten im Krankenpflegedienst
  • Einhaltung von Hygiene- und sonstigen gesetzlichen Vorschriften
  • Mitwirkung bei der Bearbeitung von Verwaltungsvorgängen 

Im stationären Bereich fallen darüber hinaus auch vollzugliche Aufgaben wie  die Beaufsichtigung der Gefangenen beim Aufenthalt im Freien, Wäschetausch, Paketverkehr, Einkauf, Bearbeitung von Anträgen, Kontrollen der Hafträume, Durchsuchung von Gefangenen, Schreiben dienstlicher Meldungen u, ä. an.

Die Krankheitsbilder der Inhaftierten gestalten sich vielfältig. Kenntnisse der Pflege von an HIV, Hepatitis oder Tuberkulose Erkrankten und Erfahrungen im Umgang mit drogenabhängigen und verhaltensauffälligen Patientinnen und Patienten sind daher von Vorteil.

Für die anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit im Justizvollzug sind nicht nur Organisations- und Einfühlungsvermögen sowie Team-und Konfliktfähigkeit nötig, da die zu betreuenden Gefangenen aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen, ist auch eine gute Kommunikationsfähigkeit unabdingbar. Fremdsprachenkenntnisse wären wünschenswert. 

Je nach Arbeitsfeld ist die Arbeitszeit unterschiedlich geregelt. Früh-, Spät- und Wochenenddienst sind überall zu leisten, der stationäre Bereich erfordert regulären Schichtbetrieb. 

Wie werde ich Bedienstete oder Bediensteter des Krankenpflegedienstes bei den Justizvollzugsanstalten?

Der Krankenpflegedienst bei den Justizvollzugsanstalten  ist eine Laufbahn besonderer Fachrichtung (mittlerer Dienst). Das bedeutet, dass an die Stelle des Vorbereitungsdienstes und der Laufbahnprüfung  eine für die Laufbahnbefähigung gleichwertige, innerhalb oder außerhalb des öffentlichen Dienstes geleistete, auf den geforderten Bildungsvoraussetzungen aufbauende hauptberufliche Tätigkeit tritt.

Erforderliche Bildungsvoraussetzung für den Krankenpflegedienst ist ein Berufsabschluss als examinierte/r Krankenpfleger/in und eine zweijährige entsprechende Berufserfahrung.

Bei entsprechender Qualifikation erfolgt Ihre Einstellung im Justizvollzug in der Regel in ein Beschäftigungsverhältnis unter Eingruppierung in die Entgeltgruppe KR 7a TV-L.

Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist die Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Probe möglich.  Nach der Verbeamtung erfolgt die Besoldung im Eingangsamt nach Besoldungsgruppe A 7.

Nachdem Sie sich drei Jahre als Beamtin/Beamter auf Probe bewährt haben, erfolgt die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.
 

Besoldung und Beförderungsmöglichkeiten

In der Laufbahn des Krankenpflegedienstes gibt es 3 Besoldungsgruppen:

Krankenschwester/Krankenpfleger
Besoldungsgruppe A 7

Abteilungsschwester/Abteilungspfleger
Besoldungsgruppe A 8

Oberschwester/Oberpfleger
Besoldungsgruppe A 9.

Für besonders herausgehobene Tätigkeiten besteht darüber hinaus die Möglichkeit, zur Oberin bzw. Pflegevorsteher (A 9 mit Amtszulage) ernannt zu werden.

Sie erhalten darüber hinaus (auch als Tarifbeschäftigte/r) eine behördenspezifische Stellenzulage für die Tätigkeit in Justizvollzugsanstalten in Höhe von derzeit 95,53 Euro/Monat. 

Besonderheiten

Für die verbeamteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenpflegedienstes bei den Justizvollzugsanstalten gilt  eine besondere Pensionsaltersgrenze (§  110 i.V.m. §§ 117, 118 Landesbeamtengesetz). Das bedeutet, Sie treten mit Ablauf des 62. Lebensjahres in den Ruhestand.

Pädagogischer Dienst im Justizvollzug

Lehren und Lernen hinter Gittern ist zwar nicht mit dem Alltag an Schulen vergleichbar, aber deshalb nicht weniger von Bedeutung. Bei der großen Mehrheit der Inhaftierten besteht sowohl ein erhebliches Defizit an schulischen Abschlüssen und beruflichen Qualifikationen als auch an Alltagskompetenzen und Softskills. Zentrale Aufgabe des Pädagogischen Dienstes im Justizvollzug ist es, diese Defizite auszugleichen.

Ob ein Mensch nach seiner Haft ein straffreies Leben in Freiheit führen kann, hängt unter anderem auch von durch ihn zu erwerbenden Kompetenzen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten ab.

Der gesetzliche Auftrag besteht daher darin, durch schulische und berufliche Aus- und Weiterbildung und vorberufliche Qualifizierung den Gefangenen während der Inhaftierung Fähigkeiten zur Eingliederung und zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nach der Haftentlassung zu vermitteln, sie zu verbessern oder zu erhalten.

Der Aufgaben- und Verantwortungsbereich des Pädagogischen Dienstes umfasst u.a.:

  • die Konzeptionierung, Durchführung und didaktische Begleitung von Bildungsmaßnahmen;
  • die Gewinnung von Externen und Kooperation mit den in der Anstalt tätigen externen Bildungsträgern und deren fachliche Begleitung und Beratung;
  • die Beratung und Betreuung von Gefangenen in Fragen der schulischen und beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie der vorberuflichen Qualifizierung;
  • Bildungsdiagnostik und Berufswegeplanung im Rahmen der Vollzugsplanerstellung und –fortschreibung;
  • die gezielte einzel- und sonderpädagogische Förderung und      Betreuung von Gefangenen;
  • die Mitwirkung an der Fortschreibung des Bildungskonzeptes der Anstalt;
  • die Beratung der Anstaltsleitung bei schulischen und beruflichen Maßnahmen, die Gefangenen betreffend;
  • die Planung und Mitwirkung bei Bildungsangeboten in der Freizeit der Gefangenen;
  • die Teilnahme an Vollzugskonferenzen;
  • die Mitwirkung bei erzieherischen und vollzuglichen Maßnahmen;
  • die Zusammenarbeit mit anderen Behörden, Einrichtungen und Institutionen;
  • eigene Unterrichtstätigkeit;
  • Mit- und Zusammenarbeit in interdisziplinären Projektgruppen und      Arbeitsgremien der Anstalt;

Der Einsatz kann auch die Leitung des Bereiches „Bildung und Freizeit“ einer Justizvollzugsanstalt umfassen.

Die Tätigkeit erfordert die regelmäßige Anwesenheit vor Ort. 

Einstellungsvoraussetzungen

Für eine Tätigkeit im Pädagogischen Dienst des Justizvollzugs benötigen Sie die Befähigung zum Lehramt für die Primarstufe  oder den Unterricht der Sekundarstufe I und II (inkl. beruflicher Fachrichtungen oder Sonderpädagogik) mit Erster und Zweiter Staatsprüfung oder einem lehramtsbezogenen Masterabschluss und einer Staatsprüfung. 

Außerdem sollten Sie eine Persönlichkeit mit besonderem Interesse an einer Tätigkeit im Justizvollzug und einem hohen Maß an Identifikation mit der Aufgabe, Leistungsbereitschaft und Motivation sein, über eine hohe soziale Kompetenz sowie ein ausgeprägtes Nähe-Distanz-Verhältnis verfügen und sich wertschätzend und einfühlsam auf Menschen in besonderen Lebenssituationen einlassen können. 

Grundkenntnisse in Fragen des Schulrechts und den geltenden Verordnungen wären wünschenswert. 

Besoldung/Vergütung 

Die Stellen des Pädagogischen Dienstes sind mit der Besoldungsgruppe A 13 g. D. bewertet. Im Tarifbereich erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Sie erhalten darüber hinaus eine behördenspezifische Stellenzulage für die Tätigkeit in Justizvollzugsanstalten in Höhe von derzeit 95,53 Euro/Monat. 

Wo kann ich mich informieren?

Als Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen in den Justizvollzugsanstalten die Leiterinnen der Abteilungen  Bildung und Freizeit gerne zur Verfügung: 

Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel

Frau Ferrer Ibargüengoitia
Tel.: 03381 761 2890 

Justizvollzugsanstalt Cottbus-Dissenchen

Frau Rades
Tel.: 0355 4888 360 

Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben

Frau Traue
Tel.: 035356 673 500 

Justizvollzugsanstalt Wriezen

Frau Franke
Tel.: 033456 154 402

Bedienstete/ Bediensteter im allgemeinen Justizvollzugsdienst

Ein zeitgemäßer Justizvollzug soll die Gefangenen sicher unterbringen und sie befähigen, nach ihrer Entlassung aus der Haft ein Leben ohne Straftaten zu führen. Hier tragen die Beamtinnen und Beamten des allgemeinen Vollzugsdienstes eine große Verantwortung.

Ihre Tätigkeit im Justizvollzug erstreckt sich auf Sicherungs-, Behandlungs-, Betreuungs-, Ordnungs– und Versorgungsaufgaben. Dabei sind die Gefangenen insbesondere bei der Arbeit, bei der Ausübung von Sport und während der Freizeit zu betreuen, zu beaufsichtigen und soweit erforderlich anzuleiten. Sie sind Ansprechperson für die Gefangenen, sowohl in Fragen des Vollzuges als auch in persönlichen Angelegenheiten.

Sie sorgen für den ordnungsgemäßen Tagesablauf. Durch die ständige Anwesenheit üben Sie einen starken Einfluss auf die Gefangenen aus und bestimmen maßgeblich die Atmosphäre in der Anstalt. Dieser ständige Dienst am Menschen erfordert naturgemäß einen Schichtbetrieb (Frühdienst, Spätdienst, Nachtdienst, Wochenend- und Feiertagsdienst).

Beamtinnen und Beamte im allgemeinen Vollzugsdienst tragen durch ihre Tätigkeit einen großen Teil dazu bei, dass die Gefangenen resozialisiert und in unserer Gesellschaft wieder eingegliedert werden. Der Kontakt mit Gefangenen birgt naturgemäß auch Konfliktpotential. Deshalb verlangt der Beruf vollen Einsatz und die Fähigkeit, sich immer wieder neuen Situationen und Schwierigkeiten zu stellen.

Wir suchen daher sozial engagierte Kolleginnen und Kollegen, die Talent im Umgang mit anderen Menschen haben, in fachübergreifenden Teams arbeiten möchten, gern Verantwortung übernehmen und Lust haben, in einem sozial vielfältigen Umfeld tätig zu sein.

Wie werde ich Bedienstete oder Bediensteter des allgemeinen Vollzugsdienstes?

Ihre Einstellung in den allgemeinen Vollzugsdienst erfolgt in der Regel zunächst in einem bis zu einem Jahr befristeten Beschäftigungsverhältnis als Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer, wobei feste Einstellungstermine nicht vorgegeben sind.

Im Rahmen dieser befristeten Beschäftigung geben wir Ihnen Gelegenheit, „Ihre“ Justizvollzugsanstalt kennenzulernen. Diese Beschäftigung ermöglicht es Ihnen, Ihren Berufswunsch vor Ort zu überprüfen.

Die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Widerruf und der Beginn der zweijährigen Laufbahnausbildung erfolgen dann in Abhängigkeit von der Anzahl zugewiesener Ausbildungsplätze und der Anzahl vorhandener Tarifbeschäftigter zum 1. März oder 1. September  eines der kommenden Jahre.

Während der Ausbildung werden Sie auf Ihre künftigen Aufgaben intensiv in Theorie und Praxis vorbereitet.

Die theoretische Ausbildung findet in der Bildungsstätte des Justizvollzuges in Brandenburg an der Havel statt. Hier werden Ihnen neben notwendigen Gesetzeskenntnissen auch Grundlagen der Psychologie, Kriminologie und Pädagogik vermittelt. Ein weiterer, wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist die Vermittlung von Deeskalationstechniken sowie Eingriffs- und Sicherungstechniken zur Gefahrenabwehr.

Die praktische Ausbildung erfolgt in verschiedenen Justizvollzugsanstalten durch erfahrene und geschulte Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter und soll Sie mit allen Bereichen des Justizvollzuges bekannt machen.

Während Ihrer Ausbildung legen wir insbesondere Augenmerk darauf, dass Sie Handlungskompetenzen für Ihre spätere Tätigkeit erlangen: den Umgang mit Gefangenen.

Einstellungsvoraussetzungen

Zum Vorbereitungsdienst kann zugelassen werden, wer

  • die gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt,
  • am Tag der Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf mindestens 21 Jahre und höchstens 35 Jahre* alt ist,
  • die Fachoberschulreife (Realschulabschluss) besitzt oder die Berufsbildungsreife (Hauptschulabschluss) und entweder eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung oder Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis nachweisen kann oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzt,
  • in körperlicher, gesundheitlicher, charakterlicher und geistiger Hinsicht für den allgemeinen Vollzugsdienst geeignet ist und
  • im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B ist.

* Die Höchstaltersgrenze gilt nicht für Inhaber/innen eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheins gemäß § 9 des Soldatenversorgungsgesetzes und in den Fällen des § 7 Abs. 6 des Soldatenversorgungsgesetzes

Die besondere körperliche, gesundheitliche und charakterliche Eignung muss in einem Eignungsfeststellungsverfahren sowie durch ein amtsärztliches Gutachten nachgewiesen werden. Für die Feststellung der gesundheitlichen Eignung (in Anlehnung an die Polizeidiensttauglichkeit) gilt:

  • eine Sehschwäche von mehr als 2,5 Dioptrien
  • Störungen des Gehör-, Gleichgewichts- oder Geruchssinns

schließen die gesundheitliche Eignung in der Regel bereits aus.

Bewerbungs- und Eignungsfeststellungsverfahren

Ihre Bewerbung richten sie bitte an die Justizvollzugseinrichtung, bei der die Einstellung gewünscht wird und fügen dieser folgende Unterlagen bei:

  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Kopie des Schulabschlusszeugnisses,
  • ggf. den Nachweis eines Berufsbildungsabschlusses sowie
  • ggf. Arbeitszeugnisse in Kopie.

Wenn die formalen Einstellungsvoraussetzungen erfüllt sind, werden Sie eine Einladung zur Teilnahme am Eignungsfeststellungsverfahren erhalten.

Im ersten Teil dieses Verfahrens, das zentral für alle Justizvollzugsanstalten bei der Bildungsstätte für den Justizvollzug bei der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel durchgeführt wird, werden  zunächst körperliche Fitness, Merk– und Konzentrationsfähigkeit, Rechtschreibung, Allgemeinbildung und logisches Denken geprüft.

An diesem Tag sind ein Fitnesstest, ein Deutschtest und Psychologische Tests zu absolvieren.

Bewerberinnen und Bewerber, die erfolgreich alle Bausteine dieses Verfahrens durchlaufen haben, werden zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch, das auch Aufschluss über Ihre persönlichen Fähigkeiten wie Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen geben soll, in die jeweilige Justizvollzugsanstalt eingeladen.

Wenn auch diese Hürde genommen ist, werden Sie um Vorlage einer Erklärung, ob eine gerichtliche Vorstrafe vorliegt oder ob ein gerichtliches Strafverfahren oder ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft anhängig ist sowie einer Erklärung, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse geordnet sind, gebeten werden.

Es erfolgt dann auch die Einholung einer unbeschränkten Auskunft aus dem Bundeszentralregister.

Danach erfolgt die Entscheidung über eine Einstellung.

Besoldung und Beförderungsmöglichkeiten

Ihre Einstellung in den allgemeinen Vollzugsdienst  erfolgt in der Regel in ein Beschäftigungsverhältnis mit Vergütung nach Entgeltgruppe 4 TV-L.

Während Ihrer Ausbildung erhalten Sie als Justizvollzugshauptsekretäranwärterin/Justizvollzugshauptsekretäranwärter Anwärterbezüge.

Die Vergütung der Anwärterinnen und Anwärter während des Vorbereitungsdienstes beträgt ab 1. März 2018:

Anwärtergrundbetrag:                        1.205,53 Euro
Anwärtersonderzuschlag:                    602,77 Euro
Zulage bei Justizvollzugsanstalten:       95,53 Euro.

Neben dem Anwärtergrundbetrag, einem Anwärtersonderzuschlag und Zulagen erhalten die Anwärterinnen und Anwärter – soweit die Voraussetzungen vorliegen – einen Familienzuschlag (jeweils 153,48 Euro für das erste und zweite Kind, für jedes weitere zur berücksichtigende Kind 351,02 Euro). Außerdem werden vermögenswirksame Leistungen gewährt.

Für weitere Informationen steht Ihnen auch die Internetseite der Zentralen Bezügestelle des Landes Brandenburg mit Bezügerechner eines externen Anbieters zur Verfügung.

Ihre Ausbildung endet mit dem Ablegen der Laufbahnprüfung. Damit endet auch das Beamtenverhältnis auf Widerruf.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung ist bei persönlicher Eignung eine Einstellung als Justizvollzugshauptsekretärin/Justizvollzugshauptsekretär (Besoldungsgruppe A 8) im Beamtenverhältnis auf Probe vorgesehen.

Nachdem Sie sich im Anschluss an den Vorbereitungsdienst drei Jahre als Beamter auf Probe bewährt haben, erfolgt die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

In der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes gibt es Aufstiegsmöglichkeiten durch Ernennung zur/zum:

Justizvollzugsamtsinspektorin/Justizvollzugsamtsinspektor
Besoldungsgruppe A 9.

Für besonders herausgehobene Tätigkeiten besteht darüber hinaus die Möglichkeit, zur Justizvollzugsamtsinspektorin bzw. zum Justizvollzugsamtsinspektor mit Amtszulage ernannt zu werden.

 

Wo kann ich mich informieren?

Für weitere Fragen stehen Ihnen in den Justizvollzugsanstalten die Abteilungen für Personal und Service gern zur Verfügung:

Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel
Frau Koppe  Tel. 03381/761 9202

Justizvollzugsanstalt Cottbus-Dissenchen
Frau Pirsch Tel. 0355/4888 212

Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben
Frau Brödner Tel. 035456/673 210

Justizvollzugsanstalt Neuruppin-Wulkow
Frau Ebeling  Tel. 03391/700 104

Justizvollzugsanstalt Wriezen
Herr Elischer Tel. 033456/154 117

 

Juristin/Jurist im Justizvollzug

Als Führungskraft erwarten Sie im Justizvollzug vielfältige Aufgaben, die insbesondere durch die Arbeit mit einer teils schwierigen Klientel gekennzeichnet sind. Diese Klientel gemeinsam mit den Behandlungsteams und allen weiteren Mitarbeitern wieder auf den rechten Weg zu bringen, stellt eine spannende Herausforderung dar. Belohnung erfährt die Arbeit durch die in einer nicht geringen Anzahl von Fällen sichtbare positive Veränderung der Gefangenen, wodurch ein Stück weit Sicherheit geschaffen werden kann und ebenso dem/der Strafgefangenen bei dem Einstieg in ein straffreies Leben die so wichtige Unterstützung gewährleistet werden kann. 

Tätigkeitsbereiche  

Juristinnen und Juristen werden im Justizvollzug in der Regel zunächst im Bereich der Vollzugsleitung eingesetzt. 

Als Vollzugsleiter/in tragen Sie nicht nur die Personalverantwortung für Ihren Vollzugsbereich, Ihnen obliegen auch vollzugliche Einzelentscheidungen für die in Ihrem Zuständigkeitsbereich untergebrachten Gefangenen. Die Tätigkeit erstreckt sich damit auf alle Rechtsangelegenheiten, die sowohl im Personal- wie auch im Vollzugsbereich von Bedeutung sind. 

Die Herausforderungen für Juristen und Juristinnen im Justizvollzug liegen somit auch in der Führung der direkt unterstellten Mitarbeiter und der Stärkung und Leitung der Teams sowie der Förderung von deren Zusammenarbeit. Vollzug bedeutet daher nicht nur Arbeit mit Gefangenen – auch für die Bediensteten übernehmen Sie einerseits Fürsorgepflichten, andererseits Verantwortung und letztlich ebenso die Weisungsbefugnis. Die Führung von Mitarbeitern nimmt einen großen Teil der Arbeit ein. 

Abwechslung macht den Alltag aus. Neben der Beteiligung an Konferenzen, in welchen der weitere Werdegang den/die Gefangene betreffend beschlossen wird, überprüfen und bearbeiten Sie Beschwerden von Gefangenen, fertigen Stellungnahmen an die Strafvollstreckungskammern – zum einen zu Anträgen auf gerichtliche Entscheidung, zum anderen zur Frage der vorzeitigen Entlassung von Gefangenen – und entwerfen dienstliche Beurteilungen für die in ihrem Zuständigkeitsbereich tätigen Bediensteten. Zu letzterem gehört auch das Führen von Mitarbeitergesprächen. 

Im weiteren Werdegang besteht mit zunehmender Berufserfahrung und bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen die Möglichkeit, mit der Vertretung der Anstaltsleitung, der Anstaltsleitung oder einer Funktion in der Aufsichtsbehörde betraut zu werden. 

Berufseinstieg und Perspektiven  

Sie erfüllen die formalen Einstellungsvoraussetzungen, wenn Sie ein Studium der Rechtswissenschaften und beide Staatsprüfungen absolviert haben (Befähigung zum Richteramt). 

Erwünscht sind darüber hinaus gute Kenntnisse im Straf-, Strafprozess- und insbesondere Strafvollzugsrecht sowie Grundkenntnisse im Recht des öffentlichen Dienstes. 

Weitere Eigenschaften, die Sie als Jurist/in bei der Arbeit im Vollzug mitbringen sollten, sind insbesondere Empathie, aber auch die Fähigkeit, besonders auf das notwendige Nähe-Distanz-Verhältnis zu achten, sowie Interesse für die den Vollzug prägenden Themenfelder der Psychologie und Kriminologie. 

Die Einstellung erfolgt entweder als Regierungsrätin/Regierungsrat im Beamtenverhältnis auf Probe (die Probezeit beträgt in der Regel drei Jahre) oder als Tarifbeschäftigte/r in der Entgeltgruppe 13 TV-L. 

Zu Beginn Ihrer Tätigkeit erfolgt in der Regel ein Einsatz an verschiedenen Vollzugsstandorten sowie im Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz um die unterschiedlichen Bereiche des brandenburgischen Justizvollzuges kennenzulernen. Neben dem Erwerb fachlicher Fähigkeiten sollen dabei auch Befähigungen für künftige Leitungsfunktionen in den Justizvollzugsanstalten des Landes Brandenburg erprobt und erworben werden. 

Wo bewerbe ich mich? 

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte an das 

Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
Referat III.1
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam. 


Referendariat 

Sofern Sie bereits im Rahmen des juristischen Studiums oder Referendariats Ihr Interesse für den Justizvollzug erkannt haben und die Verwaltungs- oder Wahlstation in einer Justizvollzuganstalt absolvieren möchten, richten Sie Ihre Bewerbung mit einem Motivationsschreiben gerne direkt an die von Ihnen gewünschte Anstalt.

Wo kann ich mich informieren?  

Für weitere Fragen stehen Ihnen in der Fachabteilung des Ministeriums Frau Dr. Heil  (0331-866 3310) und Frau Solbach (0331-866 3311) gerne zur Verfügung.