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16 Millionen gute Gründe zu kooperieren

Potsdam Erfolgreicher Startschuss für Kleinprojektefonds – 2. Call für Bildungs-, Natur- und Tourismusprojekte startet nächste Woche - Finanzielle Mittel der Europäischen Union spielen für Brandenburg weiter eine große Rolle bei der Zusammenarbeit mit Polen. Im aktuellen INTERREG-Projekt wurde nun der Weg für Fördermittel in Höhe von etwa 16 Millionen Euro freigemacht. Ab kommender Woche können darüber hinaus weitere Mittel in Höhe von mehr als 25 Millionen Euro beantragt werden. In der gestrigen vierten Sitzung des Programmbegleitausschusses INTERREG V A Brandenburg – Polen 2014-2016 beschloss dieser beide Projektanträge für den Fonds für kleine Projekte. Hinter diesem von den Euroregionen Pro-Europa-Viadrina und Spree-Neiße-Bober verantworteten Fonds verbergen sich insgesamt ca. 16 Millionen Euro, die für direkte grenzüberschreitende Begegnungsprojekte verwandt werden können. Nach der noch ausstehenden Unterzeichnung der Zuwendungsverträge durch die ILB können nunmehr beispielsweise deutsch-polnische Sportfeste und Regionalmessen  wieder aus dem INTERREG V A – Programm gefördert werden. 

Europastaatssekretärin Anne Quart zeigte sich davon überzeugt, dass die EU-Fördermittel bei den kleinen Projekten gut aufgehoben sind: „Ich freue mich, dass wir nunmehr das Herzstück des Kooperationsprogramms auf den Weg gebracht haben. Das hat eine Menge Vorarbeit erfordert, aber gerade die vielen kleinen Projekte, in welchen Menschen einander in der gemeinsamen Region begegnen, sind der Schlüssel zum Erfolg. Denn Begegnungen sind das einfachste Mittel um Fremdheit und Distanz zu überwinden“, sagte sie nach der Entscheidung vom Donnerstag.

Der Startschuss für den sogenannten 2. Call fällt am 27. Oktober. Mit dem Projektaufruf werden nunmehr weitere Förderschwerpunkte des grenzüberschreitenden Kooperationsprogramms geöffnet. Bis zum 13. Januar können ab nächster Woche Natur- sowie Tourismusprojekte zum Erhalt und der Erlebbarkeit des Kultur- und Naturerbes beim Gemeinsamen Sekretariat in Frankfurt (Oder) eingereicht werden. Mit dem Projektaufruf wurden für diese Priorität insgesamt 19,2 Millionen Euro an Fördermitteln ausgelobt.

Ebenso wurde der Förderschwerpunkt Bildung geöffnet. Grenzübergreifende Bildungsprojekte können darin bis zu einem Gesamtvolumen in Höhe von etwa 6 Millionen Euro gefördert werden. „Wir wollen attraktiv für junge Menschen sein und ihnen eine Perspektive vor Ort bieten können. Bildungs- und Ausbildungsprojekten sind dafür die Basis und damit setzen wir für die Zukunft der Förderregion ein wichtiges Zeichen“, sagte Quart. Die Europastaatssekretärin zeigte sich dabei auch mit dem bisherigen Umsetzungsstand des brandenburgisch – polnischen Kooperationsprogramms zufrieden und sagte: „Mir ist es wichtig, dass nach den langwierigen Verhandlungen und der Programmierung, welche die qualitative Grundlage für unsere Kooperation legen, nunmehr die Projektideen und ihre Umsetzung im Mittelpunkt stehen. Ich bin ehrlich gespannt auf die vielen neuen Ideen. Sie sind es, die unsere gelungene Partnerschaft an Oder und Neiße ausmachen.“

Weitere Informationen sind auch unter folgender Internet-Adresse zu finden: www.interregva-bb-pl.eu

 

Maria Strauß
Pressesprecherin