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Neubesetzung im Landessozialgericht Berlin-Brandenburg: Rainer Kuhnke neuer Vizepräsident

Potsdam Der bisherige Vorsitzende Richter am Landessozialgericht Rainer Kuhnke wurde heute in das Amt des Vizepräsidenten des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg eingeführt. Herr Kuhnke war durch den gemeinsamen Richterwahlausschuss der Länder Berlin und Brandenburg am 21. Dezember 2016 gewählt und durch Aushändigung der Urkunde am 14. Februar 2017 ernannt worden. 

Justizminister Ludwig zeigte sich in seinem Grußwort erfreut, dass die beiden Länder eine kompetente Lösung gefunden haben. “Mit Herrn Kuhnke ist es gelungen, einen exzellenten Fachmann für diese wichtige Stelle in der Sozialgerichtsbarkeit zu gewinnen. Seine langjährigen Erfahrungen, sein vorzügliches Fachwissen und seine Führungskompetenz werden bei der Weiterentwicklung der Sozialgerichtsbarkeit gebraucht.“ 

Rainer Kuhnke tritt die Nachfolge des bisherigen Vizepräsidenten Herbert Oesterle an, der im Rahmen der feierlichen Amtseinführung würdig verabschiedet wurde. Herr Oesterle wurde 1952 in Hamburg geboren. Nach Einschlagen einer Verwaltungslaufbahn schloss er sowohl ein Volkswirtschaftsstudium als auch die Juristenausbildung erfolgreich ab und durchlief seit 1988 diverse Stationen in der Sozialgerichtsbarkeit in Hamburg und Brandenburg, leistete Aufbauarbeit in der Sozialgerichtsbarkeit in Mecklenburg-Vorpommern und wurde nach seiner Ernennung 1993 zum Richter am Landessozialgericht und 1995 zum Vorsitzenden Richter am Landessozialgericht schließlich im November 2013 Vizepräsident des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg. Insbesondere auch mit Blick auf die lange Vakanz der Präsidentenstelle bei dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg und die damit einhergehende Mehrbelastung ist das Land Brandenburg Herrn Oesterle zu großem Dank verpflichtet. 

Herr Kuhnke wurde am 3. Januar 1955 in Berlin geboren. Er ist verheiratet und hat ein Kind. Nach dem Jurastudium an der Freien Universität Berlin und Referendariat in Berlin konnte Herr Kuhnke zunächst langjährige Erfahrungen in verschiedenen Senatsverwaltungen des Landes Berlin und im Aufbaustab des Sonderbeauftragten der Bundesregierung für die personenbezogenen Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes sammeln und wurde im April 1992 Regierungsdirektor, bevor er im August 1994 zum Richter am Sozialgericht im Land Brandenburg ernannt wurde. Nachdem er u.a. mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Direktors des Sozialgerichts Cottbus betraut gewesen war, erfolgte im August 1999 seine Ernennung zum Richter am Landessozialgericht für das Land Brandenburg (ab 1. Juli 2005: Landessozialgericht Berlin-Brandenburg). Im Juli 2009 erfolgte seine Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landessozialgericht Berlin-Brandenburg. Zuvor hatte er für einige Zeit auch die Geschäfte des Direktors des Sozialgerichts Potsdam wahrgenommen.

  

Dr. Uwe Krink

Pressesprecher