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Erster brandenburgisch-polnischer INTERREG-Preis vergeben – Ludwig: Grenzüberschreitende Entwicklung dank EU-Förderung

Europaminister Stefan Ludwig hat heute den ersten brandenburgisch-polnischen INTERREG-Preis für grenzübergreifende Zusammenarbeit vergeben. Im Beisein des Vizemarschalls der polnischen Partnerwojewodschaft Lubuskie, Tadeusz Jędrzejczak, übereichte er im Kleist-Forum Frankfurt (Oder) den von ihm ausgelobten Preis an zwei deutsche und zwei polnische Leadpartnerprojekte. Ludwig betonte: „Mit dieser Würdigung sollen gelungene Vorhaben bekannter gemacht und andere Projektträger ermutigt werden, sich im Rahmen der brandenburgisch-polnischen Zusammenarbeit zu engagieren.“ Der Preis soll künftig jährlich verliehen werden. 

INTERREG ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union. Die Fördermittel kommen aus den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Ludwig: „Seit fast 25 Jahren werden mit den Mitteln auch hier in Brandenburg grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt, die das Leben der Menschen direkt vor Ort positiv beeinflussen. Die EU-Förderung hat uns dabei geholfen, eine wettbewerbsfähige Wirtschaft und eine gute Infrastruktur in der Grenzregion aufzubauen. Wie gut die Kooperation funktioniert, lässt sich auch an den ausgezeichneten Projekten ablesen.“ 

Der brandenburgisch-polnische INTERREG-Preis geht an Projekte aus der Förderperiode 2007-2013, die durch Konzept und Umsetzung beispielgebend und richtungsweisend für das aktuelle Förderprogramm bis 2020 waren. Ludwig: „Mir ist wichtig, dass unter den 100 als förderwürdig erachteten Projekten der vergangenen Förderperiode sich auch viele Anträge von ehrenamtlichen Vereinen befanden. Daher freue ich mich, heute mit dem Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg aus Spremberg einen Bildungsverein auszeichnen zu können, der belegt, wie vielschichtig INTERREG-Mittel zum Einsatz kommen.“ 

Neben dem Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg wurden die Euroregion Spree-Neiße-Bober mit Sitz im polnischen Gubin, die Euroregion Pro-Europa-Viadrina mit Sitz in Frankfurt (Oder) sowie ein Tourismusprojekt der Stadt Nowa Sόl ausgezeichnet. 

„Europäisch finanzierte Steuermittel kommen über INTERREG zum Einsatz, um die konkreten Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern“, konstatierte Ludwig. „Nach 60 Jahren ist damit die europäische Idee weiter aktuell – umso mehr reale Barrieren wir mit INTERREG bei der Zusammenarbeit unter Nachbarn abbauen, umso mehr Barrieren werden auch in Köpfen verschwinden.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.interreg-bb-pl.eu  

Dr. Uwe Krink
Pressesprecher