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Justizstaatssekretär Pienkny übergibt 21 angehenden Justizfachangestellten den Ausbildungsvertrag

Brandenburg – Die jungen Frauen und Männer aus dem Kreis der ursprünglich 190 Bewerber werden heute von Justizstaatssekretär Dr. Ronald Pienkny in der Berufsschule im Oberstufenzentrum „Alfred Flakowski“ in Brandenburg an der Havel herzlich willkommen geheißen. 

In seiner Begrüßungsrede sagte Pienkny: „Für sie beginnt eine spannende, interessante und höchst anspruchsvolle Zeit. Am Ende der Ausbildung als Justizfachangestellte leisten sie später einen bedeutsamen Beitrag zum Funktionieren der Gerichtsbarkeiten und der Staatsanwaltschaften. Somit verhelfen auch sie den Bürgerinnen und Bürgern zu dem, worauf sie einen verfassungsrechtlichen  Anspruch haben: Sie verhelfen ihnen zu ihrem Recht.“ 

Am 1. September 2017 werden die 19 Frauen und 2 Männer den Justizalltag an den vier Ausbildungsgerichten in Brandenburg an der Havel, Fürstenwalde/Spree, Cottbus und Neuruppin erfahren. Die Ausbildung im dualen System dauert 3 Jahre. 

Hinsichtlich der Zukunftsaussichten zeigt sich Pienkny sehr optimistisch und betont: „Es war immer das Ziel der Landesregierung, junge und gut ausgebildete Menschen in Brandenburg zu halten und mit einer unbefristeten Einstellung eine berufliche Perspektive zu bieten. Dies können wir heute zusagen: Alle erfolgreichen Absolventen der Ausbildung werden, wenn der Wunsch besteht, in der Brandenburger Justiz arbeiten können. 

Hintergrund: 

An den Ausbildungsgerichten werden nicht nur Theoriekenntnisse, sondern auch die erforderlichen praktischen Fertigkeiten vermittelt. Darüber hinaus gewinnen die Auszubildenden Einblick in den Arbeitsalltag der Justizfachangestellten bei Staatsanwaltschaften und Landgerichten. 

Sie arbeiten eng mit Richterinnen und Richtern sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern zusammen, sind an Straf- und Zivilprozessen, Zwangsvollstreckungen, Insolvenzen, Ehe- und Familiensachen beteiligt, oder befassen sich mit Fragen der Vormundschaft und Betreuungen. Sie sind darüber hinaus Ansprechpartner für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger und berücksichtigen deren besondere Situation und Interessen. 

 

 

Dr. Uwe Krink

Pressesprecher