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Neue Anwärterinnen und Anwärter sowie Probebeamte für den Justizvollzug

Justizminister Ludwig ernennt die Absolventen der Vollausbildung zu Vollzugsbeamten auf Probe und begrüßt die neuen Anwärter zu ihrer zweijährigen Ausbildung.

Im feierlichen Rahmen wurden am 1. September 2017 nach zweijähriger Ausbildung 20 frisch ausgebildete Vollzugsbeamte in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen. Zugleich wurden mit dem jetzigen Ausbildungslehrgang wieder 20 gute und motivierte Bewerberinnen und Bewerber gefunden, die in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen wurden.

In seinem Grußwort sagte Justizminister Ludwig: „Sie alle haben einen abwechslungsreichen Beruf gewählt, der viele interessante Seiten hat. In der Öffentlichkeit ist zwar meist nur wichtig, dass Straftätern eine gerechte Strafe zuteilwird. Aber was dann im Vollzug passiert, entscheidet darüber, ob der Straftäter nach Verbüßung der Strafe die Fähigkeiten für ein künftiges straffreies Leben erlernt. Genau das verdient öffentliches Interesse, denn jeder, der nicht rückfällig wird, vermindert die Gefahr von neuer Kriminalität“

18 der jungen Nachwuchskräfte konnten sich bereits mit dem Berufsbild des allgemeinen Vollzugsdienstes vertraut machen. Ihnen wurde in den vergangenen Monaten die Möglichkeit gegeben, erste Berufserfahrungen in einer Justizvollzugsanstalt zu sammeln.

Die Anforderungen an die mit den Gefangenen arbeitenden Bediensteten sind hoch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im Rahmen der Resozialisierung eine Vorbildfunktion, denn sie sind Orientierungspunkt für die Gefangenen für die Erreichung eines straffreien Lebens. Justizminister Stefan Ludwig drückte den frischgebackenen Vollzugsbeamten und –anwärtern seine Anerkennung aus, und hofft, dass sie am Ende einer langen beruflichen Tätigkeit zu dem Schluss kommen: „Mich hat dieser Beruf erfüllt“.

Falko Brandt

Stellv. Pressesprecher