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Verbraucherschutzminister Ludwig zieht Bilanz in Sachen Tierschutz für das Land Brandenburg

Potsdam - zur Mitgliederversammlung des deutschen Tierschutzbundes e. V. begrüßt am Samstag, dem 9. September 2017 Brandenburgs Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig die Mitglieder des Deutschen Tierschutzbundes in Potsdam. Als größte Tier- und Naturschutzdachorganisation Europas vereinigt sie mehr als 700 Tierschutzvereine, darunter auch Brandenburger Vereine, denen 550 Tierheime angeschlossen sind und ihre mehr als 800.000 Mitglieder. Eine willkommene Gelegenheit Bilanz zu ziehen und auf die aktuellen, anstehenden Aufgaben hinzuweisen. 

Anlässlich dieser Veranstaltung sagt Minister Ludwig: „Ich sehe uns auf einem guten Weg, dass der Tierschutz im Alltag bei den Bürgerinnen und Bürgern und auch in der Arbeit des Verbraucherschutzministeriums zum festen Bestandteil des Handelns wird.“ 

Derzeitig stehen Fragen zur Nutztierhaltung im Fokus der Diskussion. Neben weiteren zum Teil sehr kontrovers diskutierten Themen wie der Kastenstandhaltung der Sauen, Schnabelkürzung bei Geflügel oder Schlachtung hochträchtiger Nutztiere, geht es um die kontinuierliche Weiterentwicklung des Tierschutzes bei der Haltung, dem Transport und der Schlachtung landwirtschaftlicher Nutztiere, „Für einen umfassenden Tierschutz müssen Tierschützer und Landwirte eine gemeinsame Position finden.“, so Ludwig weiter.

Die Brandenburger Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“ und das positive Volksbegehren zeigen einmal mehr, wie sehr sich auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Nutztierhaltung im Interesse eines höheren Tierwohls geändert hat. In Umsetzung des Landtagsbeschlusses nahm der Landestierschutzbeauftragte Dr. Heidrich bereits im Verbraucherschutzministerium seine Arbeit auf. Mit der Unterstützung der Tierschutzvereine geht Brandenburg bereits seit Jahrzehnten einen guten Weg zur Förderung von Tierschutzmaßnahmen. Für die Kastration freilebender Katzen stellt das Land Brandenburg bereits seit 1992 jährlich 51.000 Euro zur Verfügung. Für die Tierheimförderung der Tierschutzvereine wurden neben Lottomitteln nun erstmalig zusätzlich 150.000 Euro jährlich für Tierschutzprojekte in den Doppelhaushalt 2017/2018 eingestellt. 

Der ausdrückliche Dank des Ministers geht an die vielen ehrenamtlichen Mitglieder der Tierschutzvereine, der Tierheime, Auffangstationen und Gnadenhöfe für ihre aufopferungsvolle, engagierte Arbeit für den Tierschutz und das Tierwohl, welche nicht immer genug wertgeschätzt und honoriert werden kann. Hier gilt es, gemeinsam dafür mehr zu werben. 

 

Falko Brandt
Stellv. Pressesprecher