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Projekt Haftvermeidung durch soziale Integration – Start der neuen Antragsrunde

Auch in den nächsten Jahren soll die erfolgreiche Arbeit des Projektverbundes „Haftvermeidung durch soziale Integration“ (HSI) fortgesetzt werden. Anträge für eine Förderung in den verschiedenen Projektfeldern können über das Kundenportal der ILB ab dem 2. Oktober und bis zum 20. Oktober 2017 gestellt werden. 

Durch das Projekt HSI wird die nachhaltige (Re-)Integration von Straffälligen und von Inhaftierung bedrohten Menschen in Arbeit und Ausbildung gefördert. Dieser Zielgruppe den Zugang zum Arbeitsmarkt zu öffnen und eine Eingliederung ins Erwerbsleben zu ermöglichen, ist ein wichtiger Faktor für die Resozialisierung und damit auch ein wesentlicher Beitrag zur Rückfallvermeidung. Das HSI-Netzwerk bietet hier nicht nur eine individuelle soziale und berufliche Beratung, sondern zugleich eine intensive sozialarbeiterische und sozialpädagogische Begleitung an. Das durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmittel finanzierte Netzwerk ist als netzwerkorientiertes und partnerschaftliches Zusammenwirken von verschiedenen Trägern konzipiert und in den drei Projektfeldern „Anlauf- und Beratungsstellen“, „Arbeit statt Strafe“ und „Sozialpädagogische und berufsorientierende ambulante Angebote für Jugendliche und Heranwachsende“ tätig. In letzterem Projektfeld sind auch die Landkreise bzw. kreisfreien Städte an der Finanzierung beteiligt. 

Die Voraussetzungen für eine Förderung sind der Richtlinie „Haftvermeidung durch soziale Integration“ zu entnehmen. Diese ist auf der Internetseite der ILB veröffentlicht (www.ilb.de). 

 

Dr. Uwe Krink
Pressesprecher