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Verbraucherschutzstaatssekretärin Quart übergibt Förderbescheid an die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg

Am heutigen Montag übergab die Verbraucherschutzstaatssekretärin Anne Quart einen Förderbescheid von 264.000 Euro an die Projektagentur gGmbH zur Weiterführung des Projekts Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg. 

„Das Thema qualitätsvolle Schulverpflegung ist noch kein Selbstläufer in Brandenburg. Doch die Schülerinnen und Schüler sollen ein gesundes und regionales Essensangebot erhalten. Und es soll ihnen schmecken. Deshalb bin ich froh, dass es gelungen ist, dieses Projekt bis 2020 finanziell zu fördern.“, so Staatssekretärin Quart. 

Das seit 2009 durch Landes- und Bundesmittel finanzierte Projekt wird ab 01.10.2017 bis 30.09.2020 nun alleinig mit Mitteln des Brandenburgischen Verbraucherschutz- und Bildungsministeriums finanziert. 

„Durch die Arbeit der Vernetzungsstelle konnte bereits eine positive Qualitätsentwicklung im Land Brandenburg angestoßen werden.“, Quart weiter. Erst kürzlich wurde im Rahmen von Umfragen ermittelt, dass bereits ein Großteil der Brandenburgischen Schulträger schulspezifische Vorgaben zur Qualität der Speisen und Getränke vertraglich formuliert und in jeder dritten Brandenburgischen Schule Gremien, wie z.B. Mensa-AGs, für die schulspezifische Begleitung dieses Themas existieren.

„Qualitätsansprüche in der Schulverpflegung sind aber leider noch immer nicht flächendeckend Standard.“ so die Projektleiterin der Vernetzungsstelle, Dr. Maren Daenzer-Wiedmer, und weiter: „Jedoch sollte jede Brandenburger Schülerin und jeder Brandenburger Schüler unabhängig vom Elternhaus die Möglichkeit für eine ausgewogene und leckere Pausenmahlzeit bekommen. Die einzelnen Schulträger, Schulen, Eltern und Caterer tragen die Verantwortung darauf gemeinsam hinzuwirken“. 

Besonders soll sich die Vernetzungsstelle den Schulen widmen, die bisher sehr geringe Essensteilnahmequoten aufweisen. Mit den Netzwerkpartnern und Beteiligten werden Initiativen entwickelt, die die Akzeptanz bei den Schülern erhöht. 

Wie aus dem Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure neue Ideen entstehen, zeigte sich in der Vergangenheit bereits mit der Brandenburger Tafelrunde, die in einer Qualitätsoffensive Schulverpflegung mündete. Einige der im Netzwerk erarbeiteten Maßnahmenideen werden bereits seit 2017 durch das MdJEV gefördert und ergänzen die Arbeit der Vernetzungsstelle; z.B. Lokale Tafelrunden, Coaching von Mensa-AGs sowie Fortbildungsreihe zu fächerübergreifender Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen. 

 

Dr. Uwe Krink
Pressesprecher