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Verbraucherschutzminister Ludwig: „Der Verbraucherdialog in Brandenburg ist gut angelaufen.“

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung der Verbraucherpolitischen Strategie hat das MdJEV letzte Woche sowohl mit Experten von Organisationen und Verbänden sowie von wissenschaftlichen Einrichtungen und Akteuren der Landesregierung diskutiert, wie der Verbraucherschutz in Brandenburg gestärkt werden kann. Insgesamt nahmen 45 Personen an den Fachworkshops teil. 

Im Fokus der Diskussionen standen Themen wie die zunehmende Digitalisierung der gesamten Verbraucherwelt, aber auch das Erfordernis, die Verbraucherrechte zu stärken und mehr für eine gesunde Ernährung an den Brandenburger Schulen zu tun. Außerdem ging es um die  Entwicklung geeigneter Projekte für einen nachhaltigen Konsum. Konkret überlegten die Teilnehmer auch, wie verschiedene Verbrauchergruppen, unter anderem Kinder und Jugendliche, einkommensschwache Personen und Pflegebedürftige besser geschützt werden können. 

Die Expertinnen und Experten sahen insbesondere auch Handlungsbedarf beim Datenschutz und in der Stärkung der Verbraucherkompetenz in der digitalen Welt. Brandenburger Verbraucherinnen und Verbrauchern ist es nach einer repräsentativen Umfrage des MdJEV aus dem Jahr 2016 wichtig, dass sie selbst die Kontrolle über ihre Daten haben. Nur 26 % der Verbraucherinnen und Verbraucher sind der Auffassung, dass ihre Daten genügend geschützt sind, nur 32 % der Befragten fühlen sich bei der Nutzung des Internets, insbesondere beim Online-Einkauf gut geschützt. Sie wünschen sich in diesem Bereich mehr Verbraucherschutz. 41 Prozent der Befragten hatte in den letzten Monaten Probleme bei der Nutzung des Internets, z.B. beim Onlineeinkauf, unerwünschte Werbe-E-Mails oder Probleme beim Datenschutz. 

Um die Verbraucherpolitik möglichst nah an den Bedürfnissen der Brandenburger Verbraucher auszurichten, hat das MdJEV einen Verbraucherdialog gestartet. Unter www.verbraucherdialog-brandenburg.de können Brandenburgerinnen und Brandenburger ihre Ideen, Vorschläge und Anmerkungen zum Strategieentwurf einbringen. Der Verbraucherdialog läuft noch bis zum 12. November 2017. 

Dr. Uwe Krink
Pressesprecher