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Verbraucherschutzminister Ludwig: „Das Risiko der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest ist unzweifelhaft hoch.“

In der heutigen parlamentarischen Debatte zu Vorkehrungen zur Vermeidung der Einschleppung, zur Früherkennung und zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest erklärte Verbraucherschutzminister Ludwig: “Das Risiko der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest in die brandenburgische Wildschweinpopulation ist unzweifelhaft hoch.“ 

Und weiter: „Die Landesregierung trifft bereits seit mehreren Jahren Vorkehrungen zur Vermeidung der Einschleppung, zur Früherkennung und zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Dies betrifft sowohl Maßnahmen der Reduzierung des Wildschweinbestandes durch Abschussprämien im Ostteil des Landes, als auch die Einbeziehung der Jägerschaft in die Früherkennung eines möglichen Ausbruchs durch Bereitstellung von Informationsmaterial und Probenahme-Sets. In Vorbereitung eines möglichen Seuchenfalls finden regelmäßig Übungen statt und die administrativen Abläufe und praktischen Bekämpfungsmaßnahmen bei einer Einschleppung in den Schwarzwildbestand werden trainiert. Die Öffentlichkeit und Schweinehalter werden über Schutzmaßnahmen informiert.“ 

„Zur weiteren Intensivierung dieser Bemühungen hat das MdJEV für den Nachtragshaushalt beantragt, weitere Mittel für die vorsorgliche Beschaffung von mobilen Wildsammelstellen und von Ausrüstungen für den Fallenfang sowie die Etablierung eines Prämiensystems für die Meldung und Beprobung von aufgefundenen Wild bereitzustellen.“, so Ludwig.

 

Dr. Uwe Krink
Pressesprecher