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Neue Anwärterinnen und Anwärter für den Justizvollzug ernannt

An der Bildungsstätte für den Justizvollzug des Landes Brandenburg beginnen heute 20 Anwärterinnen und Anwärter ihre Ausbildung für den allgemeinen Vollzugsdienst.          

„Dies ist seit 20 Jahren das erste Mal, dass wieder zwei Lehrgänge pro Jahr eingerichtet werden. Grund hierfür ist die hohe Anzahl der anstehenden Ruhestandsabgänge in den kommenden Jahren, die ohne diese Zweizügigkeit der Ausbildung nicht aufzufangen wäre.“, erklärte dazu Justizminister Stefan Ludwig.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des allgemeinen Vollzugsdienstes haben im Rahmen der Resozialisierung eine Schlüsselfunktion. Sie unterstützen die Gefangenen im Zusammenwirken mit den Fachdiensten bei der Erreichung eines straffreien Lebens. Der ständige Dienst am Menschen erfordert zudem einen Schichtbetrieb in Früh-, Spät- und Nachtdienst, auch an Wochenenden und Feiertagen. Um die Nachwuchsgewinnung attraktiver zu gestalten, erhalten die Anwärterinnen und Anwärter ab dem 1. März 2018 einen Anwärtersonderzuschlag in Höhe von 50% der Anwärterbezüge. Damit bekommen sie mit Beginn der Ausbildung Bezüge in Höhe von ca. 1.800,- € brutto.  

Herr Dr. Andreas Behm, Leiter der zuständigen Fachabteilung im Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz, begrüßte die Nachwuchskräfte: „Der brandenburgische Justizvollzug braucht fachkundige und qualifizierte Vollzugsbeamte. Unsere Ausbildung vermittelt Ihnen das nötige Rüstzeug, um die schwierigen beruflichen Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Als Vollzugsbeamte nehmen Sie eine Verantwortung wahr, von der die gesamte Gesellschaft profitieren soll.“

Dr. Uwe Krink

Pressesprecher