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Verbraucherschutzminister Ludwig: „Brandenburg ist auf die Afrikanischen Schweinepest vorbereitet.“

Am heutigen Mittwoch nahm Minister Ludwig am 11. Landesbauerntag in der Heimvolkshochschule am Seddiner See teil. Im Mittelpunkt seiner Gespräche standen Fragen zur Vorbeugung eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest und die Maßnahmen im Seuchenfall. 

Minister Ludwig erklärte: „Die Verhinderung der Einschleppung und die Früherkennung eines möglichen Falles der Afrikanischen Schweinepest haben höchste Priorität. Um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein, sind die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen vorbereitet.“ 

„Die personellen Voraussetzungen wurden erweitert. So wird der Tierseuchenbekämpfungsdienst des Landes um zwei Tierarztstellen ergänzt“, so Ludwig. 

Um die Afrikanischen Schweinepest frühzeitig zu erkennen, führt Brandenburg seit längerem ein Monitoring-Programm durch. Seit Anfang des Jahres werden an die Jäger eine Aufwandsentschädigung für die Probennahme bei tot aufgefundenen Wildschweinen von 30 € pro Tier gezahlt. 

Darüber hinaus werden in diesem Jahr in Vorbereitung auf die Bekämpfung eines möglichen Ausbruches der Afrikanischen Schweinepest mobile Wildsammelstellen und Ausrüstungen für die Beseitigung von Schwarzwildkadavern vom Land beschafft und somit die materiellen Grundlagen der Seuchenbekämpfung erweitert. 

In der letzten Woche hat sich der Minister im Landeslabor Berlin-Brandenburg in Frankfurt/Oder davon überzeugen können, dass die zeitnahe Diagnose kranker oder verendeter Haus- und Wildtiere gesichert ist. 

„Für eine effiziente Bekämpfung von Tierseuchen ist es entscheidend, schnell und zuverlässig zu wissen, wo die Seuche ausgebrochen ist und wo ein Verdacht entkräftet werden kann. Nur dies ermöglicht ein unverzügliches Handeln der Veterinärbehörden“, so Ludwig. 

Der Landesbauernverband und Minister Ludwig stimmen darin überein, dass die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen die wichtigste vorbeugende Maßnahme zum Schutz der Schweinebestände vor der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest darstellt. Minister Ludwig: „Es ist unser aller Anliegen, die Tierbestände wirksam zu schützen und damit die wirtschaftlichen Folgen im Ausbruchsfall für die Landwirtschaft so gering wie möglich zu halten.“ 

Vor dem Hintergrund der drohenden Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland werden regelmäßig kreis- und landesübergreifende Tierseuchenübungen, so auch 2018, durchgeführt.

 

Dr. Uwe Krink

Pressesprecher