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Justizstaatssekretär Dr. Ronald Pienkny: „Brandenburg bildet mehr Justizfachangestellte aus.“

Brandenburg – Am heutigen Freitag begrüßte Justizstaatssekretär Dr. Ronald Pienkny in der Berufsschule im Oberstufenzentrum „Alfred Flakowski“ in Brandenburg an der Havel 25 angehende Justizfachangestellte zur beginnenden Ausbildung.

Bei der feierlichen Unterzeichnung der Arbeitsverträge betonte er: „Wir brauchen für eine starke und bürgernahe Justiz gut ausgebildete und engagierte Justizfachangestellte. Und wir brauchen mehr. Deshalb haben wir die Anzahl der Auszubildenden auf 25 erhöht. Brandenburgs Justiz steht vor einem Generationswechsel, den wir jetzt in allen Bereichen der Justiz gestalten müssen.“

Wurden in den letzten Jahren 16 und 21 Auszubildende eingestellt, werden am 1. September 2018 nun 21 Frauen und 4 Männer beginnen, auch die berufliche Praxis in der Justiz an den vier Ausbildungsgerichten in Brandenburg an der Havel, Cottbus, Fürstenwalde (Spree) und Neuruppin zu erlernen. Die Ausbildung im dualen System dauert 3 Jahre. Durch sie werden die jungen Frauen und Männer auf die vielfältigen büroorganisatorischen, verwaltenden und rechtsanwendenden Tätigkeiten in allen Bereichen der Justiz vorbereitet.

„Die künftigen Justizfachangestellten können optimistisch in die Zukunft schauen. Ziel der Landesregierung ist, jungem und gut ausgebildetem Nachwuchs eine berufliche Perspektive an Brandenburger Gerichten und Staatsanwaltschaften bieten zu können. Deshalb werden auch alle geeigneten Justizfachangestellten, die ihre Ausbildung mit Erfolg abschließen, in die Justiz des Landes Brandenburg übernommen werden können“, so Pienkny.

Hintergrund:

An den Ausbildungsgerichten werden nicht nur die in der Berufsschule erworbenen Kenntnisse durch ihre Umsetzung in die Praxis verfestigt, sondern auch die erforderlichen praktischen Fähigkeiten vermittelt. Die Auszubildenden gewinnen zudem Einblick in den Arbeitsalltag der Justiz.

Sie arbeiten eng mit Richterinnen und Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern zusammen und sind an Straf- und Zivilprozessen, Zwangsvollstreckungs-, Insolvenz-, Ehe- und Familiensachen sowie Vormundschafts- und Betreuungssachen beteiligt. Darüber hinaus sind Justizfachangestellte die ersten Ansprechpartner für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, deren besondere Situation und deren Interessen sie berücksichtigen.

Dr. Uwe Krink

Pressesprecher