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Europäische Kommission bestätigt Brandenburg Spitzenposition in Sachen Badespaß

Neuer EU-Badegewässerbericht bescheinigt Brandenburg erneut sehr hohe Wasserqualität

Potsdam – Brandenburg ist auch 2017 wieder mit an der Spitze bei der erzielten Badegewässerqualität.

Der heute vorgestellte Bericht der EU-Kommission und Europäischen Umweltagentur zeigt, dass von den 250 entsprechend der Badegewässerrichtlinie nach den sehr hohen Standards der EU untersuchten Badestellen im Land, 238 mit „ausgezeichnet“ und vier mit „gut“ bewertet werden. Die übrigen Badegewässer sind mit „neu“ eingestuft und werden später bewertet. „Es ist sehr erfreulich, dass Brandenburg innerhalb Europas und in Deutschland einen Spitzenplatz in Sachen Badespaß einnimmt“, sagte Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig.

Damit übertrifft die brandenburgische Badegewässerqualität mit 97,9 Prozent der „ausgezeichneten“ Wasserqualität für den Einstufungszeitraum 2014 bis 2017 nicht nur den europäischen Durchschnitt (85 Prozent „ausgezeichnet“), sondern liegt auch bundesweit über dem Durchschnitt (91,4 Prozent „ausgezeichnet“). Deutschland weist etwa 10 Prozent aller europäischen Binnen- und Küsten-Badegewässer aus. Davon befinden sich knapp 13 Prozent an Binnengewässern in Brandenburg.

Der von der Europäischen Kommission und der Europäischen Umweltagentur zusammengefasste Bericht erscheint jährlich und spiegelt die Badegewässerqualität an europäischen Badestellen der letzten vier Badesaisons wider.

Er macht den europaweiten Vergleich zwischen einzelnen Badegewässern im Binnenland und an den Küsten der Mitgliedstaaten möglich. Er basiert auf den sehr hohen Standards der Badegewässerrichtlinie (RL 2006/7/EG) aus dem Jahre 2006. Neben den EU-Mitgliedstaaten haben sich auch Albanien und die Schweiz an der Einstufung und Bewertung ihrer Badegewässer durch EU-Prädikate beteiligt.

Die europäischen Badegewässerberichte können auch online unter: European bathing water quality report gelesen werden.

Dr. Uwe Krink

Pressesprecher