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Neue Probebeamtinnen und -beamte für den Justizvollzug ernannt

In der Bildungsstätte für den Justizvollzug in Brandenburg an der Havel wurden heute im feierlichen Rahmen 19 frisch ausgebildete Vollzugsbeamtinnen und -beamte des mittleren Dienstes in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen. Die 4 Frauen und 15 Männer hatten ihre Ausbildung am 1. September 2016 begonnen und werden ab morgen in den Justizvollzugsanstalten des Landes zum Einsatz kommen.

Die Anforderungen an die mit den Gefangenen arbeitenden Bediensteten sind hoch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im Rahmen der Resozialisierung eine Vorbildfunktion. Sie dienen der Orientierung der Gefangenen für die Erreichung eines straffreien Lebens. Der ständige Dienst am Menschen erfordert einen Schichtbetrieb in Früh-, Spät- und Nachtdienst, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Justizminister Stefan Ludwig: „Mit dieser Übernahme setzen wir unsere Ausbildungsoffensive aus den Vorjahren fort. Ich freue mich, dass wir damit unseren jungen Nachwuchskräften einen krisensicheren, anspruchsvollen und unbefristeten Job garantieren können. Ausschließlich die Prüfungsergebnisse, die persönliche Eignung und die Leistungen spielen eine Rolle bei der Übernahme.“

Bereits am morgigen Tag beginnt der nächste Ausbildungslehrgang mit 20 Anwärterinnen und Anwärtern für den Justizvollzug. Der insgesamt zwei Jahre dauernde Lehrgang ist der 2. Lehrgang in diesem Jahr. Schon am 1. März 2018 haben 20 Anwärterinnen und Anwärter ihre Ausbildung für den allgemeinen Vollzugsdienst aufgenommen. Justizminister Stefan Ludwig: „Ich bin froh, dass wir mit den neuen Auszubildenden weitere gute und motivierte Nachwuchskräfte für den Justizvollzug gewinnen konnten. Besonders freut es mich, dass wir auch die finanziellen Möglichkeiten der Auszubildenden durch Einführung eines Anwärtersonderzuschlages zum 1. März 2018 verbessern konnten.“

Die Nachwuchskräfte werden - wie auch zahlreiche übrige Bedienstete im allgemeinen Vollzugsdienst - überdies von der ab 1. Januar 2019 geplanten Anhebung des Eingangsamtes von A 7 auf A 8 profitieren.

Falko Brandt

Stellvertretender Pressesprecher