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Europaminister Stefan Ludwig: Das Image der Europäischen Union und ihrer Förderpolitik wird in Brandenburg immer besser.

Anlässlich der bevorstehenden Europaministerkonferenz in Brüssel verweist Europaminister Stefan Ludwig auf die Umfrage des Europaministeriums und betont: „Die Menschen in Brandenburg erkennen, dass wir den großen Herausforderungen, vor welchen wir uns weltweit sehen, mit einem Mehr an Europa und noch engerer Zusammenarbeit begegnen müssen. Brandenburg steht mit dieser Haltung übrigens nicht alleine da: Die aktuellen Ergebnisse des Eurobarometers belegen, dass die Zustimmung für die EU europaweit steigt. Es ermutigt mich sehr, dass die Umfrage belegt, dass eine Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger darauf vertraut, dass ihre Stimme bei den Europawahlen einen Unterschied machen kann und dass sie Einfluss auf die EU-Politik nehmen können. Ich teile diese Auffassung und appelliere bereits jetzt an alle Bürgerinnen und Bürger, bei den kommenden Europawahlen im Mai 2019 ihre Stimme abzugeben.“

Eine stetig wachsende Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger steht der Europäischen Union (EU) positiv gegenüber. Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen sind zudem davon überzeugt, dass Brandenburg von der EU-Förderung profitiert und diese europäische Unterstützung auch künftig für die Entwicklung des Landes erforderlich bleibt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine vom Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz 2017 in Auftrag gegebene und aus den EU-Fonds EFRE, ESF und ELER finanzierte repräsentative Umfrage.

Im Rahmen der Umfrage wurden knapp 2000 Brandenburgerinnen und Brandenburger zu ihren Kenntnissen und Einstellungen zur EU und zur EU-Förderung in Brandenburg befragt. Gegenüber gleichartigen Umfragen aus den Jahren 2008, 2010 und 2013 zeigt sich ein positiver Trend in allen abgefragten Bereichen.  

Ludwig hob hervor, dass Brandenburg seit der Wende in ganz erheblichem Maße von der Unterstützung aus den EU-Fonds EFRE, ESF und ELER profitiert habe. Die positive Einstellung der Brandenburgerinnen und Brandenburger zur EU sei nach seiner Wahrnehmung auch darauf zurückzuführen. Die EU-Fonds förderten Projekte vor Ort in den Regionen und machten den Nutzen der EU damit für die Menschen im Land sichtbar und erlebbar.  

Europaminister Ludwig: „Die Ergebnisse der Umfrage machen deutlich, dass es ein großer Fehler wäre, die EU-Förderung künftig noch stärker auf weniger entwickelte Regionen zu konzentrieren. Die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie die Unternehmen in Brandenburg sind nahezu einhellig der Auffassung, dass die EU-Förderung auch weiterhin erforderlich ist. Ich sehe das ganz genauso: Denn obwohl wir auch in Brandenburg und ganz Ostdeutschland in den letzten Jahren eine sehr gute wirtschaftliche Entwicklung erleben, benötigen wir weiterhin substanzielle Unterstützung aus den EU-Fonds, um unsere Erfolge zu stabilisieren und Stagnationsprozessen entgegenzuwirken. Die Landesregierung setzt sich daher in den laufenden Verhandlungen mit der EU und dem Bund zur Zukunft des EU-Haushalts und der EU-Förderung sehr eindringlich für diese Forderung ein.“

Die Ergebnisse der Umfrage 2017 sind nachzulesen auf der Website:

https://eu-fonds.brandenburg.de/

Dr. Uwe Krink

Pressesprecher