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Europaminister Stefan Ludwig und Vizemarschall Tadeusz Jędrzejczak eröffnen die Jahresveranstaltung 2018 des Kooperationsprogramms INTERREG V A in Zielona Góra (Polen)

Heute findet in Zielona Góra (Polen) die Jahresveranstaltung 2018 des Kooperationsprogramms INTERREG V A Brandenburg-Polen 2014-2020 mit über 150 deutschen und polnischen Teilnehmern statt. 

Die Veranstaltung wird von Herrn Minister Stefan Ludwig und Herrn Vizemarschall der Wojewodschaft Tadeusz Jędrzejczak feierlich eröffnet. Im Rahmen der Konferenz wird über die Programmumsetzung informiert und Projektbeispiele vorgestellt. Dabei werden die Rolle, die Probleme und die Herausforderungen der Grenzregion auch in Hinblick auf die zukünftige Förderperiode ab 2021 diskutiert. 

Die Veranstaltungsgäste können sich in der begleitenden Projektausstellung mit den geförderten Projekten vertraut machen und das Angebot der individuellen Beratungen einzelner Programminstitutionen wahrnehmen. Highlights sind ein interaktiver Wissenswettbewerb über das Kooperationsprogramm INTERREG V A sowie zwei organisierte Fachexkursionen zu einzelnen Projekten zur Verbesserung der Qualität der Zusammenarbeit der Partnerstädte Zielona Góra und Cottbus, zur Erhaltung und Nutzung der historischen Parkanlagen Branitz und Zatonie und zur naturkundlichen Bildung in Zoologie und Botanik in Cottbus und Zielona Góra. 

Die mit über 150 Teilnehmern aus Polen und Deutschland sehr gut besuchte Jahresveranstaltung 2018 in Zielona Góra eröffnet Möglichkeiten deutsch-polnischer Erfahrungsaustausche sowie zur Vernetzung im Rahmen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. 

Europaminister Stefan Ludwig sagte: „Die Jahresveranstaltung 2018 des INTERREG V A – Kooperationsprogramms Brandenburg-Polen 2014-2020 ist eine sehr gelungene beispielhafte Veranstaltung zur Weiterentwicklung und Festigung der europäischen Integration in der deutsch-polnischen Grenzregion. Ich freue mich besonders, dass die Schülerinnen und Schüler so zahlreich unserem Angebot gefolgt sind und sich über die gemeinsame Arbeit mit unseren Nachbarn aus dem Lebuser Land informieren. Wissen über die gemeinsamen Herausforderungen in unserer Region wie auch über grenzüberschreitende Kooperationen wirken Stereotypen entgegen. Nur so können wir ein offenes, bürgernahes Europa in den Köpfen des Nachwuchses und der Bürgerinnen und Bürger verankern.“ 

Hintergrund:

Das Kooperationsprogramm INTERREG V A Brandenburg-Polen (http://interregva-bb-pl.eu/) fördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Zieles "Europäische Territoriale Zusammenarbeit" die deutsch-polnische Zusammenarbeit im brandenburgisch-polnischen Grenzgebiet. Ziel des Programms ist es, grenzbedingte Nachteile zu überwinden und somit einen Beitrag zur europäischen Integration zu leisten. Dafür stehen dem brandenburgisch-polnischen Fördergebiet bis zum Jahr 2020 ca. 100 Mio. EUR aus dem EFRE zur Verfügung. Seit dem Programmstart Mitte 2015 wurden bereits 48 grenzüberschreitende Projekte bestätigt. Nach der 11. Begleitausschuss-Sitzung stehen noch rund 15 Mio. EUR für die Förderung weiterer grenzüberschreitender Projekte bis 2020 zur Verfügung (http://interregva-bb-pl.eu/liste-der-vorhaben/). 

 

Falko Brandt
Stellvertretender Pressesprecher