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Justizminister Stefan Ludwig ernennt Probebeamte für den Justizvollzug

Zum 1. September 2019 konnten erneut 19 frisch ausgebildete Vollzugsbeamtinnen und -beamte nach bestandener Laufbahnprüfung in den allgemeinen Vollzugsdienst übernommen werden.

Justizminister Stefan Ludwig verdeutlichte den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei den heutigen Feierlichkeiten: „Der brandenburgische Justizvollzug braucht fachkundige und qualifizierte Vollzugsbeamte. Unsere Ausbildung vermittelt das nötige Rüstzeug, um die schwierigen beruflichen Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Zeigen Sie nun Engagement und Einsatzbereitschaft. Als Vollzugsbeamte nehmen Sie eine Verantwortung wahr, von der die gesamte Gesellschaft profitieren soll. Sie helfen bei der Behandlung, Betreuung und Versorgung der Inhaftierten und stellen damit die Weichen dafür, dass diese nach ihrer Entlassung nicht wieder straffällig werden. Sie tragen damit zum Schutz der Bevölkerung bei.“

Wesentliches Anliegen des Vollzuges ist es nämlich, seine Gestaltung gezielt an den individuellen Persönlichkeitsmerkmalen und Lebensumständen der Straf- und Jugendstrafgefangenen auszurichten, um so der Begehung weiterer Straftaten entgegenwirken zu können. Ein gründliches Diagnoseverfahren und eine äußerst sorgfältige Vollzugsplanung, in der die vollzuglichen Maßnahmen auf den individuellen Behandlungsbedarf zugeschnitten werden, sind damit unumgänglich.

Ludwig: „Ein Vollzug, der dem gerecht werden soll, verlangt charakterstarke, engagierte und verlässliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dem stellen sich unsere Nachwuchskräfte, worüber ich mich sehr freue.“ 

Die Ausbildung für den allgemeinen Vollzugsdienst dauert 2 Jahre.

Dr. Uwe Krink
Pressesprecher