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Förderbescheid im Sofortprogramm Lausitz für den UNESCO Geopark Muskauer Faltenbogen

Mit Förderbescheid des Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz Brandenburg, stehen ab heute insgesamt 1,2 Mio. Euro im Rahmen des Sofortprogramms Lausitz für den UNESCO Geopark Muskauer Faltenbogen zur Verfügung. 

„Ich freue mich, dass wir die Weiterentwicklung des UNESCO Geopark Muskauer Faltenbogen als ein Projekt im Rahmen des Sofortprogramms Lausitz umfassend unterstützen können“, betont Europaminister Stefan Ludwig. „Der deutsch-polnische Geopark besitzt durch seinen UNESCO-Titel nicht nur internationale Strahlkraft. Durch seine Lage in Brandenburg, Sachsen und der polnischen Woiwodschaft Lebuser Land ist er darüber hinaus ein grenzüberschreitendes Leuchtturmprojekt, in dem sich die engagierte und langjährige Zusammenarbeit zahlreicher kommunaler und zivilgesellschaftlicher Akteure aus den drei Regionen in beeindruckender Weise zeigt.“ 

Die Mittel werden durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bereitgestellt und waren durch das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz Brandenburg gemeinsam für das Land Brandenburg und den Freistaat Sachsen für den Zeitraum von 2019 bis Ende 2021 beantragt worden. Projektträger ist der Landkreis Spree-Neiße. Die Mittel sollen gezielt regional übergreifend für die Neuaufstellung des UNESCO Geoparks Muskauer Faltenbogen in deutsch-polnischer Struktur eingesetzt werden.

Ludwig führt weiter aus: „Ich bin der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sehr dankbar, dass sie dieses Potenzial des Geoparks gerade im Hinblick auf den Strukturwandel in der Lausitz erkannt hat und gezielt fördert. Ich freue mich sehr, dass der Landkreis Spree-Neiße und die anderen involvierten Akteure in der Region nun im Rahmen des Sofortprogramms Kohle mit den geplanten Aktivitäten loslegen können.“ 

Hintergrund:

Der deutsch-polnische Geopark Muskauer Faltenbogen ist einer von sechs durch die UNESCO in Deutschland anerkannten Geoparks. Er erstreckt sich über die Woiwodschaft Lebuser Land in Polen sowie die Bundesländer Brandenburg und Sachsen und ist damit einer von nur vier transnationalen UNESCO-Geoparks weltweit.

Im Rahmen des Sofortprogramms für den Strukturwandel in den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen, wurden durch das Bundesfinanzministerium für die ersten sieben Projekte Brandenburgs rund 30 Mio. Euro bereitgestellt. Neben dem Geopark Muskauer Faltenbogen, werden mit dieser ersten Tranche Projekte im Bereich Gesundheit, Kultur und Forschung gefördert. Brandenburg hat insgesamt 26 Projekte mit dem Bund grundsätzlich abgestimmt. Sie sollen als sichtbares Zeichen die durch den Braunkohleausstieg notwendige Strukturentwicklung in der brandenburgischen Lausitz aktiv gestalten.

Dr. Uwe Krink
Pressesprecher