Radioaktive Abfälle

Radioaktive Abfälle, die aus Arbeiten in Wissenschaft, Medizin und Gewerbe entstehen sind von den Erzeugern gemäß Atomgesetz (AtG) und Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) an die zuständige Landessammelstelle abzuliefern. Der Gesetzgeber verpflichtet die Länder, für diese Abfälle Landessammelstellen zur sicheren Zwischenlagerung einzurichten.

Auf der Grundlage eines am 17. September 1999 zwischen den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg geschlossenen Vertrages können die radioaktiven Abfälle des Landes Brandenburg an die Landessammelstelle in Mecklenburg-Vorpommern abgeliefert werden.

Eine Benutzungsordnung regelt die Einlagerungsbedingungen von radioaktiven Abfällen. Die Ablieferungsmodalitäten für die Ablieferer aus Brandenburg erfolgen über das zuständige Fachreferat des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LAVG):

Abteilung Verbraucherschutz
Referat V 4 - Strahlenschutz
Gabriele Harnisch
Tel.: 0335/ 560-3122
Fax: 0335/ 560-3139
E-Mail: Gabriele Harnisch

Kernkraftwerk Rheinsberg

Das Kernkraftwerk Rheinsberg (KKR) wurde von 1966 bis 1990 mit einer elektrischen Nennleistung von 70 MW betrieben. Es ist seit dem 1. Juni 1990 abgeschaltet und wird derzeit zurückgebaut. Nach aktuellem Planungsstand sollen bis zum Jahr 2015 alle Restbetriebssysteme, die dem Geltungsbereich des Atomgesetzes unterliegen, abgebaut werden.

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