Finanzen und Versicherungen

„Ohne Moos nix los“, sagt der Volksmund. Auch wenn das eine Zuspitzung ist, gehört ein angemessener, bewusster und selbstbestimmter Umgang mit Geld und allgemein in Finanz- und Versicherungsfragen zu den elementaren Kompetenzen, die Verbraucherinnen und Verbraucher heutzutage benötigen. Dabei erschweren die steigende Komplexität und die Schnelllebigkeit des Marktes Verbraucherinnen und Verbrauchern ein angemessenes Agieren und die kompetente Information. Da auch die Verbraucherinformation als Geschäftsmodell für gewerbliche Anbieter erkannt wurde, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher sogar darauf achten, welche der zahlreichen Ratgeber- und Informationsmöglichkeiten sie nutzen. Die hiesige Auswahl beschränkt sich auf öffentlich geförderte oder gemeinnützige Angebote.


Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) informiert umfangreich zum Sparen und zur Geldanlage, zur Altersvorsorge, zu Krediten, Schulden und Insolvenz sowie zu Versicherungen, inklusive Krankenversicherung und stellt Musterbriefe zur Verfügung.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) informiert fundiert zu Bankgeschäften und Krediten, Geldanlagen und Wertpapieren, Versicherungen und Altersvorsorge.

Die Stiftung Warentest bietet auf ihrer Internetseite Informationen zu einer Vielzahl von Einzelthemen auch aus den Bereichen Geldanlage, Banken, Altersvorsorge, Rente, Eigenheim, Miete sowie Versicherungen.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) informiert in seinem Verbraucherportal über Grundlegendes zu Finanzen und Versicherungen.

Die Finanztip Verbraucherinformation gGmbH betreibt eine umfangreiche Informationsseite zu den Themen Konto & Anlegen, Kredit & Bauen, Versicherung, Recht & Steuern und Geld zurück.


Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Überblick über Beschwerdemöglichkeiten im Finanzbereich, kann als Aufsicht gegen Unternehmen vorgehen und ist in bestimmten Fällen Schlichtungsstelle.

Die Schlichtungsstelle bei der Deutschen Bundesbank ist eine behördliche Verbraucherschlichtungsstelle zur Auffangschlichtung für den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen, Verbraucherdarlehen und sonstige Finanzierungshilfen, Zahlungsdienste (Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen), Basiskonten und Zahlungskonten.

Verschiedene Banken- und Unternehmensverbände haben anerkannte private Verbraucherschlichtungsstellen eingerichtet. Diese werden zum Teil als „Ombudsstellen“ oder „Ombudsleute“ oder auch als „Kundenbeschwerdestellen bezeichnet. Sie sind regelmäßig für Streitigkeiten mit den Mitgliedsinstituten des jeweiligen Verbands zuständig, wenn diese der Schlichtung zugestimmt haben. Genaueres entnehmen Sie bitte den jeweiligen Informationsseiten.